Zeitabriss der Grube Silberhardt

 

13. Jahrhundert

Auffahrung der Grube im.

14. Jahrhundert
Oberflächennahe Ausbeutung der Grube

1618- 1648

Die Grube Silberhardt wird im 30-Jährigen Krieg geschlossen.

1752

Werden die Alten Stollenanlagen der Grube Silberhardt wieder aufgefahren.

18. Jahrhundert

Wird der neue Obere Stollen Aufgebaut und Erweitert.

1808

Erwarb der Bürgermeister von Altena, Rumpe das verlassene Bergwerk.

Die Bröler Eisenhütte wird für die Erschmelzung der Blei- und  Silbererze umgebaut.

1824

Schließt Rumpe mit dem Bergamt Siegen einen Vertrag über den Bau einer Wasserhaltungsmaschine ab (Wasserkunst). Der Abblaufstollen wird später zum Tiefen Stollen erweitert.

1825

Wird das Pochwerk der Grube bei Rosbach aufgebaut.

1834

Wurde die Förderung eingestellt.

1836

Arbeitet noch das Pochwerk der Grube Haldenbestände auf.

1853 - 1858

Wird auf den Halden Zinkblende geklaubt

1859

Erwerben Kleingewerke die Grube Silberhardt.

1861

Wird der Abbau von Blei – u. Zinkerzen eingestellt und der Besitzer wechselt.

1863

Erfolgt in Amsterdam die Genehmigung zur Gründung der AG Silberhardt en Jucht (Gesellschaftskapital 500000 Gulden).

1873

Wird die AG Ertsdelveriy Amsterdam gegründet.

1876 – 1877

Wird von der Grubengesellschaft die Silberhardtstrasse  Silberhardt -Kleehahn gebaut.

1882

Stellt die Grube endgültig ihren Betrieb ein.

1884

Gründet Dahm die 100 Kuxe Gewerkschaft Silberhardt.

1900

Wird die Grube Silberhardt wiedereröffnet. Eine Produktion erfolgt nicht.

1914

Erbaut Flothmann im Hang die zweite Aufbereitungsanlage.

1915

Werden die Aufbereitungsanlagen der Gewerkschaft Silberhardt zwangsversteigert.

1920

Übernahm die Gesellschaft für Hüttenbetriebe (Thyssen) die Grube.

1920

Wurde der Obere Neue Stollen aufgewältigt und in Holz ausgebaut

1922-1923

Wurde der Maschinenschacht mit Stahl und Mauerwerk ausgebaut.

1924

Übernahm Käsgen die Aufbereitungsanlage im Hang und die Grube.

1926

Wirft Käsgen hin und der Betrieb wird zwangsversteigert.

1926

Erwerben die Vereinigten Stahlwerke die Grube.

1930 - 1936

Wird noch einmal Erz aus dem Stollen u. den Halden geklaubt.

1953

Erwerben die Erzbergbau Siegerland die Grube.

1965

Erwirbt die Barbara Rohstoffbetriebe die Grube.

1980 - 1990

Untersuchungen und Diplomkartierung Geologisches Landesamt u. Uni. Köln

1997

Beginn der Aufwältigungsarbeiten am Oberen Neuen Stollen.

1999

Führung der ersten Besucher durch das Besucherbergwerk.

2001

Der Bergbauwanderweg wird eingeweiht.

2002

Der Förderverein wird gegründet.

2003

Zulassung der 1. Umfahrung und Erweiterung der Hauptstrecke.

2007

Zulassung der 2. Umfahrung und Erweiterung der Hauptstrecke.

2009

Erstellung und Unterzeichnung des Gestattungs- und Nutzungsvertrages zwischen der Gemeinde Windeck und dem Förderverein.

2009-2010

Erweiterung der Tagesanlagen mit einem museal gestalteten
Besucherzentrum und einer Lok- und Instandhaltungswerkstatt.